Ethan wirbelte instinktiv herum, das Licht zuckte wild über die Wände, als das Geräusch über sie hinwegdonnerte und direkt über ihren Köpfen vorbeizog, bevor es abrupt stoppte. Die Stille schlug nach, schwerer als zuvor. „Was zum Teufel war das?“ Flüsterte Ethan. Noras Atem kam in kurzen Stößen. Sie umklammerte seinen Arm, die Finger gruben sich ein. „Jemand ist gerannt“, sagte sie.
„Genau über uns.“ Sie sahen beide auf. In diesem Moment sah Ethan es – einen quadratischen Umriss in der Decke, kaum sichtbar, bis das Licht im richtigen Winkel darauf fiel. Die Kanten waren zu sauber, zu gewollt, um natürlich zu sein. Eine hölzerne Luke schloss bündig mit dem Stein ab, vom Alter nachgedunkelt. „Eine Falltür“, sagte er. Nora schüttelte sofort den Kopf. „Nein. Nein, das werden wir nicht tun.“
