„Ich wollte wissen, was du zu verbergen hast“, schnauzte sie. „Und deine Antwort war, mich auszuspionieren?“ Marcus‘ Stimme wurde fester. „Hast du eine Ahnung, wie es sich anfühlt, wenn man schon keine Kontrolle über seinen Körper hat … und dann feststellt, dass man nicht einmal eine Privatsphäre hat?“ Julie zuckte zusammen, aber sie wich nicht zurück.
„Hast du eine Ahnung, wie es sich anfühlt, sein Leben für jemanden aufzugeben und dann zu sehen, wie ein Fremder deine Einfahrt verlässt?“ Stille überkam sie beide. Der Fernseher lachte wieder im Hintergrund, hell und unauffällig. Marcus blickte zu Boden und blinzelte langsam, als würde er versuchen, sich zu beruhigen. Als er sprach, war seine Stimme leiser – weniger abwehrend.
