In seinen Augen leuchtete etwas, das jetzt nicht mehr Wut war – etwas, für das er sich schämte. „Nicht der Teil mit Kate. Sondern das Ergebnis.“ Julies Kehle schnürte sich zu. „Welches Ergebnis?“ Marcus schluckte. „Ich kann stehen“, sagte er leise. „Das war’s. Ich kann nicht gehen. Ich kann keine Schritte ohne Stütze machen. Aber ich kann für ein paar Sekunden aufstehen, wenn ich vorsichtig bin.“ Julies Gesicht verlor an Farbe. „Du… du hast gestanden“, flüsterte sie, während das Kamerabild in ihrem Kopf aufblitzte.
Marcus nickte, der Blick sank auf seine Beine. „Gerade noch so. Es tut weh. Es ist langsam. Es ist kein… ein Filmmoment.“ Er sah wieder zu ihr auf. „Aber es ist etwas.“ Julies Wut wich einer Welle von Schuldgefühlen, die so schwer waren, dass ihr schwindelig wurde. „Du hast es versteckt“, sagte sie. Jetzt nicht mehr anklagend – nur noch fassungslos. Marcus‘ Stimme wurde fester.
