Julies Brust zog sich zusammen. Ihre Hände zitterten an ihren Seiten. „Es tut mir leid“, flüsterte sie. „Es tut mir so leid.“ Marcus sah sie lange an, und die Wut in seinem Gesicht wurde schwächer. „Mir tut es auch leid“, sagte er. „Dass ich gelogen habe. Dass ich dich an mir zweifeln ließ. Dass ich es so weit habe kommen lassen.“ Julie wischte sich schnell über das Gesicht, wütend über die Tränen. „Ich dachte, du hättest mich ersetzt“, gab sie mit brüchiger Stimme zu.
„Ich dachte, ich wäre nicht mehr deine Frau. Nur … die Person, die dich am Leben erhält.“ Marcus schüttelte sofort den Kopf. „Nein“, sagte er. „Niemals.“ Er zögerte, dann sagte er es klar und deutlich. „Ich bin froh, dass du noch hier bist.“ Julies Atem stockte. Marcus‘ Stimme wurde leiser. „Ich wollte es dir leichter machen“, sagte er. „Ich wollte dich ausnahmsweise mit etwas Gutem überraschen. Ich habe es nur auf die falsche Weise getan.“
