Als Ellen nach Hause fuhr, schwankten ihre Gedanken zwischen Angst und Sehnsucht. Die sanfte und bedächtige Handschrift auf dem Zettel ging ihr nicht aus dem Kopf. Derjenige, der ihn geschrieben hatte, schien die richtigen Worte zu kennen, als hätte er einst in demselben Schmerz neben ihr gestanden. Aber sie konnte sich an niemanden erinnern, der das jemals getan hatte.
An diesem Abend saß sie wieder in Sams Zimmer und fuhr mit den Fingern über seine Spielsachen, Bücher und das Kissen, an das er sich einst zum Schlafen gekuschelt hatte. Der Zettel lag auf ihrem Schoß, die Ränder leicht feucht vom Morgentau. Er fühlte sich irgendwie lebendig an, trug Spuren von Trauer und Dankbarkeit in sich.
