Nach einer Nacht in einem kleinen Hotel zog sie am nächsten Morgen in eine kleine Mietwohnung in der Nähe ihres Büros und unterzeichnete einen kurzen Mietvertrag. Der Vermieter fragte: „Nur Sie?“ Sie nickte. Als sie die Kisten allein trug, redete sie sich ein, dass es nur vorübergehend sei, dass der Raum ihr beim Nachdenken helfen würde. Die Tür schloss sich leise hinter ihr und versiegelte die Ruhe, die sie sich nicht ausgesucht hatte.
Es war ruhig, spärlich und erschwinglich, die Art von Ort, an dem Schritte widerhallten. Keine Fotos an den Wänden, keine gemeinsamen Möbel. Sie sagte laut: „Das ist gut“, und testete die Worte. Stille antwortete ihr. Die Einfachheit beruhigte sie kurz, bevor die Einsamkeit sie wieder einholte.
