Die Stille, die daraufhin in der Bordküche eintrat, war ohrenbetäubend und bedrückend. Julian stand völlig regungslos da, den Kiefer leicht herabhängend. Der Gedanke, auf die First Class zu verzichten – die kostenlosen Getränke, das Prestige, den Platz –, um in den beengten hinteren Reihen der Economy-Klasse zu sitzen, war ein brutaler Schlag für sein Ego. Er ging langsam zurück zur Suite 1A, um seiner Frau die düstere Realität mitzuteilen. Beatrice blickte zu ihm auf, die Augen weit aufgerissen vor Hoffnung, in Erwartung guter Nachrichten.
„Es gibt keine anderen First-Class-Sitze mehr“, flüsterte Julian und beugte sich in die Kabine hinein. „Entweder wir bleiben hier mit den kaputten Sitzen und dem Video in Endlosschleife, oder wir gehen in … die Economy-Klasse.“ Beatrice blickte auf den steifen Ledersessel. Sie blickte auf den Knopf für die Jalousie, den sie seit Stunden drückte. Dann blickte sie auf den leuchtenden Monitor, auf dem die fröhliche Flugbegleiterin sie erneut an Bord von Boeings bestem Flugzeug willkommen hieß.
