Das Haus wirkte bewohnt, aber irgendwie hohl, wie ein Ort, an dem die Uhren stehen geblieben waren. Sie zögerte einen langen Moment, bevor sie klopfte. Keine Antwort. Sie klopfte erneut. Fester. Immer noch nichts. Sie trat zurück und spähte zum vorderen Fenster, suchte nach Bewegungen, Schatten, nach einem Beweis, dass die Familie im Haus war.
Aber das Haus starrte sie mit einer Stille an, dass sich ihr der Magen umdrehte. Schließlich zwang sie sich, zu gehen. Der Weg nach Hause kam ihr länger vor. Der Himmel war dunkler. Die Stadt ruhiger. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass sie etwas verpasst hatte, etwas Offensichtliches, etwas, das direkt vor ihr lag.
