Zurück in ihrem Zimmer saß sie auf ihrem Bett, den Laptop aufgeklappt, und ihre Hände zitterten. Sie musste ihn an dem einzigen Ort finden, an dem er immer leicht zu finden gewesen war: im Internet. Sie überprüfte noch einmal alle seine üblichen Plattformen. Nichts. Sie überprüfte alte Beiträge. Alte Kommentare. Alte Themen. Die Konten waren noch da, aber es war, als wäre ihr Besitzer mitten im Satz verschwunden.
Shirley öffnete ein Fenster für private Nachrichten. „Richard? Geht es dir gut?“ Sie wartete, beobachtete das Blinken des Cursors auf dem ruhigen Bildschirm und hoffte auf die Tippanzeige, die immer innerhalb von Sekunden auftauchte, wenn er online war. Nichts erschien. Sie versuchte es erneut. „Bitte sag doch etwas.“ Ihre Worte blieben in dem leeren Thread unbeantwortet.
