Ambers Kiefer spannte sich an, als sie die Gesichter um sich herum abtastete und versuchte, die Loyalität zu finden, die sie einst für selbstverständlich gehalten hatte. Sie war nicht da. Richard trat einen Schritt zurück, nicht um sich zurückzuziehen, sondern um den Moment zu seinen Bedingungen zu beenden. „Keine Sorge“, sagte er leise. „Ich bin nicht hier, um jemandem den Abend zu verderben. Ich wollte nur, dass du etwas verstehst. Du hast nicht zu entscheiden, wer wichtig ist.“
Und dann wandte er sich ab und ließ sie allein in der schummrigen Turnhalle stehen, so entblößt, wie es keiner von ihnen je erlebt hatte. Shirley sah ihnen fassungslos nach. Es war kein Zorn, der sich jetzt auf ihren Gesichtern abzeichnete, es war Erkenntnis. Sie waren nicht mehr der Mittelpunkt. Sie waren nicht mehr unantastbar. Man bewunderte sie nicht mehr.
