Jessa kam an ihrer üblichen Ecke an und sah kleiner aus. „Sie haben den Leiter des Tierheims besucht“, sagte sie. „Sie sagten, ich sei ein ’störender Einfluss‘ und müsse vielleicht untersucht werden, wenn ich mich weiter an die Medien wende. Noch eine Beschwerde, und sie werden meinen Anspruch auf ein Bett überprüfen.“ Ninas Magen sank. Die Wahrheit trug nun ein Dach über Jessas Kopf.
„Ich kann dich nicht bitten, dich zu entscheiden“, sagte Nina. Jessa lächelte schwach: „Du fragst nicht. Sie tun es.“ Sie holte den Vergleichsbrief wieder hervor. „Unterschreib das, dann bekommst du die Miete. Oder du redest weiter und bleibst draußen. Deine Geschichte ist das Zünglein an der Waage.“ Stille herrschte. Jessa hatte sich bereits entschieden, aber es stand immer mehr auf dem Spiel.
