An der Tür der Kapelle gingen die Gäste in den Garten hinaus. Helen hielt inne und sah sich um. Der Fremde hatte sich nicht bewegt, um zu gehen. Er saß allein in der sich leerenden Kapelle, das Foto von Daniel in seinem Schoß und betrachtete es aufmerksam. Das Detail blieb irgendwo in Helens Brust hängen und blieb dort.
Sie fand Richard in der Nähe des Garteneingangs, wo er seinem Bruder die Hand schüttelte. Sie wartete neben einer Steinsäule, bis sie kurz allein waren, dann sagte sie leise: „Der Mann in der Kapelle. Du weißt, wer er ist.“ Das war keine Frage. Richard sah sie an, und da war es wieder – nicht gerade Schuld. Etwas Älteres und Komplizierteres als Schuld.
