Der Antrag war an einem ganz normalen Dienstagabend gemacht worden. Kein Restaurant, keine Ringschachtel, nur die beiden, die nach dem Abendessen am Spülbecken standen und abwuschen. Richard hatte gesagt: „Ich würde das gerne für immer tun, wenn du mich lässt.“ Sie hatte ja gesagt, bevor er den Satz beendet hatte. In dem Moment, als er den Raum verließ, rief sie Claire an, und Claire hatte laut geschrien.
Die Hochzeit war klein – vierzig Gäste, ein umgebautes viktorianisches Anwesen am Rande des Landes. Es war Claires Idee gewesen, einen Platz für Daniel zu reservieren. Ein weißes Band, weiße Rosen, sein gerahmtes Foto, das an der Stuhllehne lehnte, und eine kleine handgeschriebene Karte mit der Aufschrift: Hebe diesen hier auf, D.
