Clara und Henry hatten eine Tochter, Lucy, die die Entschlossenheit ihres Vaters und die Vorsicht ihrer Mutter geerbt hatte. Ihre kleine Familie stand sich sehr nahe, obwohl Lucy nach ihrer Heirat schließlich drei Stunden entfernt zog. Henry vermisste sie schrecklich, weigerte sich jedoch, ihr Schuldgefühle einzureden, weil sie sich anderswo ein eigenständiges Leben aufgebaut hatte.
Nachdem Lucy von zu Hause ausgezogen war, widmete Henry den Nachbarn und den Kindern aus der Nachbarschaft mehr Zeit. Während sie älter wurden, veränderte sich die Nachbarschaft um sie herum stetig. Der Musikpavillon verschwand, Spielgeräte wurden ausgetauscht, und alte Bäume warfen ihren Schatten auf vertraute Wege. Vertraute Geschäfte schlossen, Wohnblocks ersetzten alte Gärten, und Fremde eilten vorbei, ohne zu grüßen. Clara vermisste es, jede Familie in ihrer Straße zu kennen. Henry beharrte darauf, dass Veränderung kein Verfall sei, doch mit den Jahren fiel es ihr immer schwerer, ihm das zu glauben.
