Ein Betonpavillon im Park zog bald Teenager an, deren Musik bis in die nahegelegenen Gärten drang. Clara mied sie instinktiv. „Man kann den Charakter eines Menschen nicht von der anderen Seite eines Weges aus beurteilen“, sagte Henry zu ihr. Sie entgegnete, dass es nicht klüger sei, jedem zu vertrauen, als niemandem zu vertrauen. Henry lachte und akzeptierte die Rüge. Er trug weiterhin samstags Werkzeuge in den Park. Clara stellte nie viele Fragen, denn er kehrte immer gut gelaunt und nach Pfefferminze duftend zurück.
Der Park veränderte sich auch in anderer Hinsicht. Es tauchten Überwachungskameras auf, und Zeitungsberichte beschrieben Fahrraddiebstähle, eingeschlagene Fenster und nächtliche Unruhen. Clara begann, ruhigere Wege nach Einbruch der Dunkelheit zu meiden. Henry grüßte weiterhin jeden, auch die Jugendlichen, die sich jeden Samstag mit ihren ramponierten Fahrrädern und lauter Musik unter dem Betonpavillon versammelten.
