In der vierten Stunde des Transatlantikflugs überwanden Julians körperliches Unbehagen und seine schiere Erschöpfung schließlich seinen immensen Stolz. Sein Rücken war steif vom Sitzen im 90-Grad-Winkel, sein Kopf pochte von der endlosen Wiederholung des Sicherheitsvideos, und seine Frau warf ihm Blicke voller puren Giftes zu. Er löste seinen Sicherheitsgurt, trat erneut schwerfällig in den Gang und ging geradewegs auf die vordere Bordküche zu. Diesmal versuchte er nicht, charmant, wohlhabend oder überlegen zu wirken.
Er traf auf Sarah, die gerade die Frühstückstabletts sortierte, und ließ die charmante Fassade komplett fallen. „Hör mal“, sagte er mit leiser, monotoner Stimme, „ich will ganz ehrlich zu dir sein. Die Suite funktioniert nicht. Da drin ist es ein absoluter Albtraum. Wir würden wirklich gerne wieder auf unsere ursprünglich zugewiesenen Plätze zurück – 3C und 3D. Können Sie uns beim Umsetzen helfen?“
