Er stand auf wackeligen Beinen, die Knie drohten unter der Last des Adrenalins nachzugeben. Eine innere Stimme schrie ihn an, über die Tundra zu fliehen und niemals zurückzuschauen. Doch etwas an der Dringlichkeit des Bären zog ihn in seinen Bann und zwang seine Neugier, die Vorsicht zu überwinden.
Der arktische Himmel wölbte sich über ihm und färbte sich in einen unheilvollen Violettton. Windböen peitschten Eiskristalle gegen Nolans Wangen, die wie Nadeln stachen. Jeder Schritt nach vorne fühlte sich wie ein Verrat an seinen eigenen Überlebensinstinkten an. Dennoch konnte er den seltsamen Drang nicht leugnen, dem stillen Flehen des Tieres nachzugeben.
